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Will McBride, 1931 in
St. Louis, Missouri/USA geboren und seit 1953 in Deutschland lebend, gilt
als Stilbildner der Reportagefotografie.
Bekannt wird McBride
als Bildreporter durch seine Fotoessays, die er für führende Magazine wie
Twen, Geo, Life, Paris Match, Stern und Vogue erarbeitet hat.
Als Augenzeuge der
Wirtschaftswunderzeit gelingt es ihm, die Aufbruchstimmung und das neue
Leben v.a. in seiner Wahlheimat Berlin festzuhalten. Spontan ist seine
Bildaufnahme, lebendig und lebensbejahend seine Bildaussage. Damit kreiert
McBride einen eigenen Stil, der ihn in den 60ern zum Kult-Fotografen werden
lässt. Die ungewöhnliche ästhetische Qualität, die expressive Kraft und
Dynamik der Bilder verleihen dem neuen Bewusstsein der jungen Generation
Ausdruck.
In McBrides Bildern, distanzlos und authentisch aus
ihrer Mitte aufgenommen, findet sie sich wieder.
Berühmt wird McBride
auch durch seine
Porträtserien, von John F. Kennedy , Konrad Adenauer und
Romy Schneider. Einige seiner Werke sind zu Ikonen der
fotografischen Bildkunst geworden. Sie finden sich in
namhaften Sammlungen.
Im
Oktober 2004 zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) Will
McBride mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis aus. Mit dieser höchsten Ehrung, die
in Deutschland für ein fotografisches Lebenswerk
vergeben wird, würdigt sie McBrides
außerordentliche Leistungen auf den Gebieten der publizistischen und
künstlerischen Fotografie.
Nun darf sich Eisenach freuen, eine Ausstellung
dieses großen Fotografen und Chronisten seiner Zeit präsentieren zu dürfen.
Will Mc Bride ist zur Ausstellungseröffnung
anwesend.
Copyright Text: Klaudius Kabus
Eröffnung der Ausstellung:
Samstag, 17.12.2005, 20 Uhr
bis
16.03.2006
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